Laserspritzverfahren


Das Laserspritzverfahren ist das jüngste Mitglied in der Familie der Thermischen Spritzverfahren. Als Energiequelle wird anstatt einer Flamme, eines Plasmas oder eines elektrischen Stromes die Kraft des Lichts genutzt, um einen pulverförmig vorliegenden Werkstoff aufzuschmelzen und metallurgisch mit der Bauteiloberfläche zu verbinden.

Die technischen Entwicklungen der letzten Jahre haben die Lasertechnik für viele Anwendungen nicht nur als Alternative hochinteressant gemacht, sondern das Verfahren bietet auch prozesstechnische Vorteile, die die Entwicklung ganz neuer Lösungen ermöglichen - so können mittels der sog. Pulverbett-Technik Bauteile dreidimensional ausgedruckt werden und Werkstoffe auf ganz neue Art und Weise miteinander verbunden werden.   

Fa. Häuser setzt das Laserspritzverfahren zur Beschichtung und Reparatur von unterschiedlichsten Bauteilen ein. Im Bereich des Kesselbaus werden Membranwände mit Werkstoff "Inconel 625" oder "Hastelloy C" als Alternative zur herkömmlichen Auftragschweißung beschichtet, in der Stahlindustrie kommen neben Verschleißschutzschichten für mechanisch hoch belastete Bauteile auch Werkstofflegierungen für den Einsatz im Hochtemperaturbereich  bis 1.100°C zum Einsatz.